Berufsorientierungstag an der KPO

 

Für 18 Firmen, Behörden und Dienstleister auf unterschiedlichen Gebieten war am Dienstag eine Gelegenheit, sich bei ihren Zukunfts-Arbeitskräften vorzustellen und um Mitarbeiter zu werben.

Beim Berufsorientierungstag an der Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule freuten sich Schulleiter Mario Kleinert und die Lehrkräfte über das große Interesse der Acht- und Neuntklässler, die im Vorfeld bereits ihre Wünsche geäußert hatten, mit welchen künftigen Arbeitgebern sie in Kontakt kommen möchten.

Grundsätzlich rieten die Referenten der möglichen Arbeitgeber, sich dem Wunschberuf möglichst mit einem Praktikum anzunähern und dabei die Verträglichkeit mit der eigenen Vorstellung zu testen.

„Für unsere Schüler ist die Berufsinformation ein wichtiger Tag“, sagte Kleinert bei der Begrüßung der Ausbilder. Für die Organisation der Veranstaltung dankte er besonders Jürgen Ziereis von der Agentur für Arbeit, der als erfahrener Berater die Veranstaltung vorbereitet hatte, die mit 18 Einzelvorträgen in verschiedenen Klassenzimmern abgewickelt wurde. Überall nutzten die Schülerinnen und Schüler dabei auch die Gelegenheit, sich durch Fragen über Details zu informieren, wobei der Ausbildungsdauer, den Anforderungen an die Auszubildenden, den durchschnittlichen Arbeitszeiten und der Entlohnung während der meist dreijährigen Ausbildungsphase die meisten Fragen galten.

Für Kleinert war besonders erfreulich, dass seitens der beteiligten Firmen großes Interesse an Nachwuchskräften besteht, was die Berufschancen für die Schulabsolventen deutlich verbessert. Auch zusätzliche Ausbilder aus dem Raum Viechtach und dem westlichen Landkreis Cham hätten großes Interesse gezeigt, um Auszubildende an der Mittelschule Bad Kötzting zu werben, konnten aber nicht mehr aufgenommen werden. Der Landkreis Cham sei mit Arbeitgebern gut aufgestellt, die dringend Fachkräfte für die Zukunft brauchen. Die Schule sehe sich in diesem Zusammenhang als Dienstleister, sagte Kleinert, sowohl bei der Empfehlung eines passenden Berufes an die Schüler als auch gegenüber den Firmen, die Arbeitskräfte brauchen.

Vorgestellt wurden den künftigen Schulabsolventen als Berufe Erzieher und Kinderpfleger durch die Berufsfachschule für Kinderpflege Furth im Wald, Pflegefachfrau und Pflegefachhelfer durch die Berufsfachschule für Pflege in Bad Kötzting, Heilerziehungsfachmann durch die Fachschule der Barmherzigen Brüder in Reichenbach, Kauffrau im Einzelhandel durch Edeka Segerer in Bad Kötzting, Ausbildung und Karrierechancen bei der Bundespolizei, Kraftfahrzeug-Mechatroniker und Automobilkauffrau durch das Autohaus Späth aus Zandt, Physiotherapeut durch die Berufsfachschule für Physiotherapie in Cham, Zahnmedizinische Fachangestellte durch den Zahnarzt Dr. Markus Sixt aus Bad Kötzting.

Welche Ausbildungsberufe im Hotel- und Gastgewerbe stets Nachwuchs benötigen, erklärten Christl Gmach und Nicolas Sagstetter vom Spirit & Spa Birkenhof am Elfenhain in Grafenwiesen, ehe die jeweiligen Mitarbeiter des dm-Drogeriemarkts Bad Kötzting den Beruf Drogist, der Berufsschulaußenstelle Furth im Wald die Anforderungen an Maurer, Zimmerer und Schreiner, von der Haustechnik- und Anlagenbaufirma Pritzl in Arndorf das Berufsbild Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Technische Systemplaner vorstellten. Den Beruf Kauffrau für Speditionen und Logistikdienstleistung stellten Mitarbeiter der SW Zoll-Beratung GmbH Furth im Wald vor und die vielfältigen Ausbildungsberufe in der Elektroindustrie erläuterten Mitarbeiter der Zollner Elektronik AG aus Zandt. Von der K+B E-Tech GmbH & Co. KG Cham gab es viele Informationen über die Arbeit als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Informationselektroniker, Technischer Systemplaner und Fachinformatiker sowie als Kauffrau für Büromanagement. Landmaschinenhändler Preiss aus Bad Kötzting stellte den Beruf der Land- und Baumaschinenmechatroniker vor und der Ausbildungsleiter bei Dorst Technologies Bad Kötzting beschrieb die Ausbildung zum Mechatroniker, Elektroniker und Industriemechaniker.

Auf sehr großes Interesse stieß das Angebot der Bundespolizei, deren vielseitige Aufgaben den Schülern nur zu einem kleinen Teil bekannt waren. Die Informationsstunden machten auch deutlich, dass der größte Bedarf an jungen Arbeitskräften bei den Pflegeberufen, aber auch im Handwerk und bei der Industrie besteht.

Die große Vielfalt der angebotenen Berufe sollte nach Aussage von Kleinert auch zeigen, dass junge Menschen nicht nach Regensburg oder in Großstädte abwandern müssten, sondern im Landkreis Cham jederzeit einen Beruf finden können, der ihren Interessen gerecht wird.

Die Referenten machten aber auch bei ihren Vorträgen deutlich, dass Voraussetzung für einen Einstieg in den Wunschberuf – trotz großen Personalbedarfs – entsprechende Schulnoten und Leistungsbereitschaft in der Ausbildung sind.


 aus der Kötztinger Zeitung 28.02.2024

 

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