Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (ijf) an der Mittelschule



„Die einzige Brücke ist zerstört und ihr müsst sie wieder aufbauen,“ so war die Aufgabenstellung am Freitag, den 21. Januar für die Schüler der achten M-Klassen an der Karl-Peter-Obermaier-Mittelschule. Der Zugang zu einem Bergdorf im Himalaya war jetzt nicht mehr möglich.

Natürlich war das nur ein fiktives Problem, gestellt von Thomas Bretschneider. Zusammen mit seiner Kollegin Felicitas Schöllhorn kam er aus Würzburg von der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (ijf) nach Bad Kötzting. Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern. Doch zurück zum Problem im Himalaya: Die Lösung: eine stabile, leichte Brücke. Zur Auswahl standen die Werkstoffe Holz, Stahl, Aluminium, Carbon- oder Glasfaserkunststoff. Die Stabilität wurde mit Hilfe einer Schraubzwinge bestimmt. Für die Ermittlung des Gewichts musste erst eine Waage aus einem Kleiderbügel gebaut werden. Bald stand fest, der stabilste Werkstoff ist Stahl, der leichteste Holz. Doch wie kann jetzt die Brücke konstruiert werden? Die Schülerteams hatten für diese Aufgabe zehn Blatt Papier zur Verfügung. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass die Brücke 30 Zentimeter lang sein soll und 500 Gramm aushalten sollte. Und noch dazu unter Zeitdruck: nach zehn Minuten musste das Bauwerk fertig sein. Im zweiten Anlauf fanden alle Jugendlichen eine Lösung und waren stolz auf ihre Brücken.

Bereits eine Woche vorher konnte man eine anderes Dozententeam der ijf begrüßen. Sie brachten den Schülerinnen und Schülern den Begriff Bionik auf sehr anschauliche Weise näher. „Auf alle Fälle cooler als Mathe und Deutsch“ lautete das einstimmige Urteil zu diesen abwechslungsreichen Schulvormittagen.

 


Verfasst von Schülern der Klasse 8bM